
Kurzbiographie
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete zunächst als Texter in der Werbung. Nach dem Besuch der Deutschen Journalistenschule begann er beim Süddeutsche Zeitung Magazin, wo er elf Jahre in unterschiedlichen Funktionen arbeitete, die letzten fünf Jahre als Chefredakteur.
Seit 2005 ist er freier Schriftsteller. Er verfasst vor allem Romane, Kolumnen, Hörspiele und Drehbücher und tritt auch als Sprecher auf seinen CDs und als Vorleser auf Tourneen durch ganz Deutschland in Erscheinung.
Biographie
Jan Weiler wurde am 28.10.1967 in Düsseldorf geboren. 1970 zog seine Familie in den Vorort Meerbusch, wo er 1988 am Städtischen Meerbusch-Gymnasium Abitur machte.
Während der Schulzeit begann er für den Meerbuscher Lokalteil der Westdeutschen Zeitung als freier Mitarbeiter zu schreiben.
Im Anschluss an den Zivildienst begann Jan Weiler 1990 zunächst als Werbetexter, nachdem er die Aufnahmeprüfung an der Deutschen Journalistenschule nicht bestanden hatte. Er arbeitete bei Grey Düsseldorf, wo er vor allem Funk– und TV-Spots für Kunden wie Procter & Gamble, Brandt-Zwieback und Visa schrieb. 1992 wechselte er zu Ogilvy & Mather, wo er unter anderem für Ferrero, Langnese, Erco und Wilkinson arbeitete.
1993 wurde Jan Weiler schließlich im vierten Anlauf an der Deutschen Journalistenschule aufgenommen. Nach Beendigung der Ausbildung absolvierte er ein Praktikum beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und trat für wenige Monate als Moderator in der TV-Sendung „Live aus dem Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen auf.
Im Januar 1995 wurde er Redakteur beim SZ-Magazin. 1998 kündigte er, behielt jedoch einen Autorenvertrag beim SZ-Magazin und gründete mit Claudia Anzinger, Gernot Wüschner und Markus Rasp die Agentur Anzinger I Weiler I Wüschner I Rasp. Die Agentur AWWR arbeitete (und arbeitet zum Teil immer noch) unter anderem für die tageszeitung, den Burda-Verlag, den Holzbrinck-Verlag, die Münchner Rück, die Müncher Philharmoniker und Zeitraum-Möbel.
Neben der Tätigkeit bei AWWR und dem SZ-Magazin schrieb Jan Weiler zu dieser Zeit für die verschiedensten Publikationen, darunter der Seite 3 der Süddeutschen Zeitung, Die Woche, Spiegel-Special, Cosmopolitan, Männer-Vogue und TV Hören und Sehen, sowie für diverse Agenturen wie Factor Design.
Im Mai 2000 wurde Jan Weiler in die Chefredaktion des SZ-Magazins berufen, wofür er seinen Gesellschaftervertrag bei AWWR aufgab.
Im Herbst 2003 erschien sein Debütroman „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ bei Ullstein.
Seit Mai 2005 ist Jan Weiler freier Schriftsteller. Er schreibt Romane, Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und dann und wann auch Reportagen (siehe Bibliografie und Discografie). Zudem geht er regelmäßig auf Lesereisen und arbeitet als Dozent an der Deutschen Journalistenschule in München.
Seit September 2007 betreibt jan Weiler gemeinsam mit Küchenchef Corbinian Kohn und dessen Vater Christian die Vinoteca Marcipane in Münsing am Starnberger See. Im August 2009 entstand aus dieser Zusammenarbeit „Das Marcipane-Kochbuch.“
Am 6. August 2009 kam die Verfilmung seines ersten Buches „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ ins Kino. Die Hauptrollen spielen Christian Ulmen, Lino Banfi und Mina Tander. Regie führte Neele Leana Vollmer, das Drehbuch stammt von Daniel Speck und Jan Weiler. Produktionsfirma: Claussen + Wöbke + Putz, Verleih: Constantin. Der Film erreichte über 1,3 Millionen Kinobesucher (Stand 20.Oktober 2009).
Seit August 2009 erscheint seine bisher im Magazin "Stern" beheimatete Kolumnenserie „Mein Leben als Mensch“ in der "Welt am Sonntag" sowie im Internet exklusiv auf Jan Weilers eigener Homepage. Die besten Texte der im Stern abgedruckten Folgen erschienen am 18.9.2009 als Buch unter dem Titel "Mein Leben als Mensch" bei Kindler.
Ein neuer Roman ist für Herbst 2011 in Planung.
Jan Weiler lebt mit seiner Familie im oberbayerischen Icking.










